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hr Sinfonieorchester


März 2026


Liebe Freunde des hr-Sinfonieorchesters,

seit 1982 wird der Hessische Kulturpreis für besondere Leistungen in den Bereichen Kunst, Wissenschaft und Kulturvermittlung verliehen. Mit einem Preisgeld von 45.000 Euro ist er der höchstdotierte Kulturpreis der Bundesrepublik Deutschland. Es ist uns also eine große Ehre, dass dieser besondere Preis in diesem Jahr an unser Orchester überreicht wird.

Bevor wir den Preis im Juni bei der Eröffnung des Rheingau Musik Festivals offiziell entgegennehmen dürfen, erwarten uns noch einige musikalische Höhepunkte. So beginnen wir den kommenden Monat gemeinsam mit Nikolaj Szeps-Znaider, der am 5. und 6. März in der Alten Oper wagemutig sowohl die Position des Solisten als auch die des Dirigenten in Max Bruchs berühmtem 1. Violinkonzert übernimmt.

Im vergangenen Monat haben wir außerdem ein beachtliches Jubiläum gefeiert: Unser Ehrendirigent Eliahu Inbal ist 90 Jahre alt geworden. Während seiner 16-jährigen Amtszeit als Chefdirigent konnte sich das Orchester in den 1980er Jahren als eines der international führenden Mahler-Orchester etablieren.
Diese Tradition setzen wir selbstverständlich auch heute fort. Unter der Leitung unseres aktuellen Chefdirigenten Alain Altinoglu steht in diesem Monat Mahlers 9. Sinfonie auf dem Programm. Dieses epochale Werk spielen wir am 19. und 20. März in der Alten Oper Frankfurt. Anschließend sind wir damit auf Spanien-Tournee – die perfekte Gelegenheit, unseren von Hessens Ministerpräsident Boris Rhein attestierten Ruf als »weltumfassenden Botschafter« erneut unter Beweis zu stellen.

Zugleich laufen parallel natürlich bereits auch die Vorbereitungen für unsere nächste Spielzeit auf Hochtouren. Das Programm der neuen Saison 2026/27 veröffentlichen wir zwar erst am 14. April, aber schon jetzt bieten wir Ihnen als Service für Ihre mittelfristige Planung alle Konzerttermine unserer eigenveranstalteten Reihen in Frankfurt auf unserer Website in einer Übersicht an.  

Ihr
Michael Traub
hr-Musikchef

Die sympathischen Musiker von Frankfurt Radio Brass
© Lukas Diller

Blechbläser-Quintett der Extra-Klasse

Unter dem Namen »Frankfurt Radio Brass« bilden seit 2023 fünf Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters ein klangmächtiges Ensemble. Ihr Ziel: Dem Publikum neben der Orchesterliteratur auch das breite, glanzvolle Spektrum der Blechbläsermusik auf höchstem Niveau darzubieten. Am 1. März im hr-Sendesaal bedeutet das ein vielseitiges Programm mit Musik von Mozart, Bizet, Weill und Bernstein.

Das Orchester auf ungewohnter Bühne
© Phia-Charlotte Jensen

Hessen-Schultour

Besonders unsere Engagements im Bereich der Musikvermittlung wurden bei der Verleihung des Hessischen Kulturpreises explizit gewürdigt. Ein besonders schönes Beispiel für unser Angebot in diesem Bereich ist unsere Schultour. In der vergangenen Woche hat das Orchester hier den Konzertsaal durch die Aula ersetzt und acht Grund- und Förderschulen in Herborn, Wetzlar, Pfungstadt, Lorch, Frielendorf, Rodgau und Heusenstamm besucht und dort eine Menge begeisterte Schüler*innen zurückgelassen.

Däne mit polnischen Wurzeln: Nikolaj Szeps-Znaider
© Lars Gundersen

Solist und Dirigent in Personalunion

Neun Sinfonien stehen allein bei Antonín Dvořák einem einzigen Violinkonzert gegenüber. Kein Wunder also, dass der Star-Geiger Nikolaj Szeps-Znaider sich dazu entschieden hat, auch als Dirigent durchzustarten. Mit Dvořáks 7. Sinfonie und einem Orchesterwerk von Unsuk Chin kann er dabei am 5. und 6. März in der Alten Oper aus dem Vollen schöpfen. In Max Bruchs 1. Violinkonzert präsentiert er sich aber auch als virtuoser Solist.

Unser ehemaliger Flötist Thaddeus Watson
© Ben Knabe 

Abschied von Thaddeus Watson

Am 21. Februar ist Thaddeus Watson verstorben. Er war von 1985 bis 2020 Mitglied unseres Orchesters und für viele ein musikalisches, aber auch ein menschliches Vorbild. In seiner Zeit hat Thaddeus Watson den Klang der Flöten- und der gesamten Holzbläsergruppe unseres Orchesters entscheidend geprägt. Wir werden ihn schmerzlich vermissen.

Kammerpusik par excellence: Das Beringia Quartett
© Julian Conrad

Quartett-Freuden

Ein Highlight für alle Freunde der Streichquartett-Musik. Das Beringia Quartett, bestehend aus Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters, präsentiert ein bemerkenswertes Programm mit Werken von Mozart, Schulhoff und Ravel. Und das gleich zwei Mal – am 8. März bei den Wettenberger Winterkonzerten und am 10. März im Internationalen Theater Frankfurt.

Die junge Senkrechtstarterin Katharina Wincor
© Andrej Grilc

Virtuoses Geburtstagsgeschenk

Sein 1. Hornkonzert widmete der damals 18-jährige Richard Strauss seinem »lieben Vater« zum 60. Geburtstag. Unser Solo-Hornist Kristian Katzenberger präsentiert das Stück nun unter der Leitung von Katharina Wincor am 11. März in Homberg (Efze) sowie im Rahmen von »Quick & Classy« am 12. März im hr-Sendesaal. Mit auf dem Programm stehen Werke von Mendelssohn und Schuberts 5. Sinfonie.

Im Fokus: Schuberts 5. Sinfonie
© PhotoWerk / hr-Grafik

Konzert statt Schule

Schuberts 5. Sinfonie, seine »Liebliche«, steht auch am Vormittag des 12. März im Mittelpunkt. In einer moderierten Konzertstunde für Schulklassen der Jahrgänge 8 bis 10 nimmt hr-Solo-Fagottist Theo Plath das Werk gemeinsam mit dem Orchester genauer unter die Lupe. 

Das Alte Hallenbad in Friedberg
© Stadtarchiv Friedberg

Ein Quintett in Friedberg

Zwei Meisterwerke der Kammermusik präsentieren Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt am 14. März im Theater Altes Hallenbad in Friedberg. Schuberts launiges »Forellenquintett« trifft dabei auf Brahms eindrucksvolles letztes Klavierquartett in c-Moll.

Familienkonzert: Peter und der Wolf
© Adobe Stock

Ein märchenhaftes Familienkonzert

Sergej Prokofjews hinreißendes Musikmärchen »Peter und der Wolf« ist eines der beliebtesten Stücke für das junge Publikum. Und das zu Recht – kaum ein anderer Komponist hat es je geschafft, Themen und Instrumente so plakativ und bildhaft einzusetzen und gleichzeitig eine so mitreißende Komposition für alle Altersgruppen zu schaffen. Wir präsentieren das Stück als Familienkonzert am 13. und 14. März im hr-Sendesaal.

Die französische Komponistin Lili Boulanger
© hr-Grafik

Berührende Kammermusik aus Frankreich

Die Komponistin Lili Boulanger gehört zu den tragischsten Figuren in der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Mit 19 Jahren gewann sie als erste Frau überhaupt den renommierten »Rom-Preis«, bereits fünf Jahre später verstarb sie jedoch nach schwerer Krankheit. Sowohl am 1. März in Heppenheim als auch am 15. März im hr-Sendesaal erklingen Werke für Flöte, Oboe und Englischhorn von und aus dem Umfeld dieser außergewöhnlichen Komponistin.

Alain Altinoglu dirigiert Mahler
© PhotoWerk

Mahler pur in der »Großen Reihe«

Bei seinem Amtsantritt als neuer Chefdirigent versprach Alain Altinoglu: »Das Orchester ist für seine Mahler-Interpretationen berühmt, und das werde ich fortsetzen.« Dieses Versprechen löst der Franzose am 19. und 20. März in der Alten Oper nun mit der 9. Sinfonie ein – Mahlers letztem vollendeten Werk und einem Höhepunkt der gesamten Gattung und einer ganzen Epoche. 

Der Palau de la Música de València
© dudlajzov, AdobeStock

Spanien-Tour

Falls Sie planen in den hessischen Osterferien in den Süden zu verreisen, sollten Sie sich überlegen, ob sie davor noch eine Woche dranhängen können. Denn zwischen dem 22. und 25. März ist unser Orchester mit Alain Altinoglu und Mahlers Neunter in Spanien unterwegs – in Girona, Barcelona, Madrid und Valencia.

Der spanische Posaunist Juan Francisco Vázquez
© privat

Willkommen im Orchester!

Apropos Spanien: Der Posaunist Juan Francisco Vázquez Sánchez, geboren in der Nähe von Sevilla, hat nach erfolgreichem Probespiel vor einem Jahr nun auch seine obligatorische Probezeit bestanden und ist nun festes Mitglied in unserem Orchester. Wir stellen den Musiker auf unserer Website im Kurzporträt vor.

Zur ARD-Mediathek

Unsere Livestreams im März:

06.03.2026, 20 Uhr
Dvořák 7

12.03.2026, 19 Uhr
Horn im Glück

20.03.2026, 20 Uhr
Mahler 9

Zu YouTube

Neu in unserem YouTube-Channel:

Schumann: 4. Sinfonie
mit Michael Sanderling

Thorvaldsdóttir: ARCHORA
mit Tabita Berglund

Schostakowitsch: 1. Cellokonzert
mit Julian Steckel und Tabita Berglund

J. S. Bach: 1. Cellosuite G-Dur BWV 1007 (Sarabande)
mit Julian Steckel

Wagner: »Tristan und Isolde« – Vorspiel
mit Tabita Berglund

Sibelius: 7. Sinfonie
mit Tabita Berglund


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