17.05.2024 Liebe Leserinnen, liebe Leser,
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hr Religion und Kirche
17.05.2024

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Pfingstgeschichte in der Bibel berichtet von einem Sprachenwunder. Da wird von einigen erzählt, die plötzlich sprachfähig wurden. Vom Geist erfasst trauten sie sich, den Mund aufzumachen und von dem zu reden, was wichtig war. Und da sind die anderen, die aufmerken, die zuhören, die plötzlich was verstehen, was ihnen vorher unverständlich erschien.
Das Ergebnis ist aber erstaunlicherweise gar nicht Glück und Freude. Stattdessen sind die einen entsetzt. Die anderen reagieren mit Spott und Hohn.
Wenn ich dieser Tage die Nachrichten verfolge, dann denke ich, wir brauchen so ein Sprachenwunder. Zu viele kapseln sich in ihrer "Bubble" ein. Wollen gar nicht mehr hören, was die oder der andere sagt. Andere schlagen einfach zu, der Austausch von Argumenten, das Bemühen um Verständigung wird damit vollends ausgeschlagen.
Aber es gibt bewundernswerte Gegenbeispiele. An dieser Stelle möchte ich Ihnen deshalb mit pfingstlichen Grüßen ein Gespräch aus der Reihe „Doppelkopf“ in hr2-kultur zum Nachhören anempfehlen. In dieser Woche war dort Meron Mendel zu Gast, Leiter der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank. Ein unermüdlicher Streiter für Begegnung und Dialog, der sich auch unter hohem persönlichem Einsatz gegen jeden Versuch von Ausgrenzung und Boykott wendet. Auch ihm schlägt dafür oftmals Hass und Hohn entgegen. Er erzählt aber auch, dass manches Gespräch erst nach Jahren das eine oder andere Herz bewegt hat. Übrigens, auch in der biblischen Pfingstgeschichte ging es einigen erst nach langem Reden „durchs Herz“.
Mir scheint, Sprachenwunder sind auch heute noch möglich.

Ich wünsche Ihnen frohe Pfingsttage, auch mit unseren vielfältigen Programmangeboten,
Ihr
Lothar Bauerochse
hr Religion & Kirche

Duftende Welt
Was die Nase mit uns macht

hr1 am Feiertag: Pfingstsonntag | 19. Mai, 6 bis 10 Uhr
© picture-alliance/Daniel Karmann
Unsere Nase kann mehr als wir denken. Sie erkennt nicht nur Erdbeeren und Abgase, sondern auch Angst und Aggression. Die Nase entscheidet, ob wir uns an einem Ort wohlfühlen oder nicht. Forscher sagen, die Nase ist unsere heimliche Chefin. Deshalb spielt der Geruch in Kirchen auch zunehmend eine Rolle. Statt Weihrauch werden dort auch Düfte wie Zimt, Vanille und Orange eingesetzt. Alles Geruchssache! Wie die Nase uns steuert, das ist unser hr1-Thema am Pfingstmorgen.


Streicheln oder essen?
Unser ambivalentes Verhältnis zu Tieren 

hr1 am Feiertag: Pfingstmontag | 20. Mai, 6 bis 10 Uhr
© picture-alliance/Thomas Warnack
Hund ins Körbchen, Schwein auf den Teller – unser Umgang mit Tieren ist ambivalent. Haustiere vergöttern wir, für viele Menschen sind sie beste Freunde. Nutztiere dagegen halten die Deutschen unter Bedingungen, die Tierschützer „grausam“ nennen. In der Religion ist der Mensch die Krönung der Schöpfung, Tiere haben dort nur wenig Platz. Prägt dieses Bild nach wie vor unser Verhältnis zum Tier? Darum geht es im hr1-Thema am Pfingstmontag. 


Samenspende
Ich wollte ein Kind ohne Vater

hr-fernsehen: Close Up | Sonntag, 19. Mai, 18:30 Uhr
© unsplash.com
Clara aus Wiesbaden ist Mutter eines dreijährigen Kindes. Doch den Vater kennt sie nicht persönlich, denn sie ist Solo-Mama. Schon mit Anfang 30 entschied sie sich, nach einer gescheiterten Ehe, durch eine Samenspende ein Kind zu bekommen. Sie ist kein Einzelfall. Wie Clara denken immer mehr junge Frauen.
Clara will ihre Geschichte öffentlich machen und dafür sorgen, dass das Thema, das immer noch ein Tabu zu sein scheint, mehr in die Öffentlichkeit rückt. Sie unterstützt andere Singlefrauen mit Kinderwunsch und begleitet sie auf ihrem Weg zur Solo-Mama.


Feuer und Flamme
Gottesdienstübertragungen live an Pfingsten

hr4 Gottesdienst | Pfingstsonntag und -montag um 10:05 Uhr
Die evangelische Stadtkirche in Heringen
Die katholische Pfarrkirche Sankt Josef in Neu-Isenburg
Weitere Informationen zu den Gottesdiensten wie z.B. Lieder und Bibeltexte gibt's im Internet unter www.kirche-im-hr.de.
Nach den Gottesdiensten stehen die Predigerin und der Prediger sowie Mitarbeitende der Gemeinden am Telefon zum Gespräch zur Verfügung. Die Nummern finden Sie ebenfalls auf der o.g. Seite bzw. während der Sendung auf der Homepage von hr4.

Am Sonntagnachmittag tanzt die Kirche
Internationale Gemeinden in Hessen

hr2-kultur: Camino | Sonntag, 26. Mai, 11:30 Uhr
Polnische Christen vor dem Frankfurter Dom
© Imago Images/Michael Schick
In der kirchlichen Öffentlichkeit tauchen sie kaum auf, und doch machen sie einen erheblichen Teil der Christinnen und Christen hierzulande aus: Menschen in muttersprachlichen Gemeinden. Allein im Bistum Limburg sind es ein Drittel aller Katholikinnen und Katholiken. Meist feiern diese kroatischen, indonesischen, eritreischen oder libanesischen Christinnen und Christen Gottesdienste am Sonntagnachmittag, im Schatten der Ortsgemeinde – oft eher geduldet als freudig begrüßt.


Religion - wozu ist das gut?
Mit Hörerbeteiligung

hr2-kultur: Lebenswert | Fronleichnam, 30. Mai, 17:05 Uhr
© Ran Berkovich/unsplash
Es gibt Beobachter, die behaupten, der Mensch sei „unheilbar religiös“. Neuerdings aber meinen Soziologen, dass Religion und Spiritualität so langsam aus unserem gesellschaftlichen Alltag verschwinden. Klar ist: Den Kirchen laufen in Scharen die Mitglieder davon. Aber viele von denen, die den Kirchen den Rücken kehren, bezeichnen sich trotzdem noch als religiös. Sie glauben, vielleicht an Gott, vielleicht an Engel, vielleicht einfach an das Gute im Menschen. Und viele empfinden, dass „glauben“ ihnen auch im Alltag hilft, ihnen Halt gibt, sie mutig sein lässt, oder einfach nur den grauen Alltag bestehen lässt.
Der Psychotherapeut Werner Gross hat über den Sinn und Unsinn von Religion nachgedacht und darüber ein Buch geschrieben: „Meinetwegen - nenn es Gott“. Über seine Beobachtungen und seine Thesen wollen wir sprechen und diskutieren am Nachmittag von Fronleichnam in den „Gesprächen am Feiertag“.

Und da sind wir vor allem an Ihren Lebenserfahrungen und Einschätzungen interessiert. Deshalb:
Mischen Sie sich ein! Beteiligen Sie sich an den Gesprächen über Gott und die Religion. Vor und während der Sendung erreichen Sie uns per Mail. Und während der Sendung von 17 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer: 069/155 - 6126.


Fühlen!
Wie wir in unsere Lebendigkeit kommen

hr1 am Feiertag: Fronleichnam | 30. Mai, 6 - 10 Uhr
© picture alliance/Mohssen Assanimoghaddam
Im Alltag vergessen wir oft das Fühlen. Zwischen Terminen, Aufgaben und der Hektik des Lebens versäumen wir, innezuhalten und unsere Emotionen zu spüren. Doch gerade diese Gefühle lassen uns lebendig werden. Wann sollten wir dem Bauchgefühl folgen und wo ist ein kühler Kopf gefragt? Am Fronleichnamsmorgen erfühlen wir in hr1 die Welt mit allen Sinnen.


Spiel mit mir!
Leben ist mehr als Funktionieren

hr2-kultur: Camino an Fronleichnam | 30. Mai, 11:30 Uhr
Ein Kind spielt im Sand am Meer
© Imago Images/Bernd Friedel
In der kleinen bretonischen Gemeinde Plougasnou wird den ganzen Sommer über gespielt: in der Natur, am Meer, beim Sandburgenwettbewerb. Algen, Muscheln, Steine und Sand – mehr braucht’s nicht. Kinder und Erwachsene vergessen die Zeit, lassen ihrer Kreativität freien Lauf.
Spielen kann Räume öffnen. Räume der Kreativität und des Menschseins. Denn beim Spiel geht es nicht ums Funktionieren. Der „homo ludens“ kann sich entfalten.


Mut und Zuversicht gegen die Ohnmacht
Ein Gespräch mit Melanie Wolfers

hr-iNFO Himmel und Erde | Fronleichnam, 30. Mai, 6:05 Uhr
© Andreas Jakwerth
Das nicht enden wollende Krisengefühl der vergangenen Jahre setzt den Menschen zu. Es sorgt für Verunsicherung, Mutlosigkeit, Zukunftsangst. Aber die Ordensfrau und Bestseller-Autorin Melanie Wolfers hält dagegen. In ihren Büchern, Vorträgen und einem regelmäßigen Podcast will sie Menschen Mut machen. Die Theologin und Philosophin hat selbst Lebenskrisen durchgestanden. Als geistliche Begleiterin kennt sie die Nöte und Sorgen von Menschen. Und trotzdem ist sie überzeugt: Es gibt Grund zur Zuversicht. Menschen können den Ohnmachtsgefühlen etwas entgegensetzen, indem sie sich auf die Suche nach den eigenen Lebenskräften machen. Leidenschaftlich und engagiert ruft sie uns zu: „Trau Dich, es ist Dein Leben!“


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