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Liebe Leserinnen und Leser,am Dienstag war wieder Neujahr – zumindest für 1,4 Milliarden Chinesen. Es begann das Jahr des Feuerpferdes. Es symbolisiert Kraft und Energie, Zuversicht und Fortschritt. Nur alle 60 Jahre "reitet" es durch den Kalender. Auch die tibetischen Buddhisten feiern diese Woche Neujahr, beim "Losar"-Fest. Nach christlicher Zeitrechnung liegt der Jahresanfang ja bereits 51 Tage zurück. Und Juden feiern erst im September den Beginn des Jahres. Ihre Zeitrechnung bezieht sich (wegen biblischer Zeitangaben) auf die Erschaffung der Welt vor 5786 Jahren. Und Muslime schließlich befinden sich im Jahr 1447 nach "Hidschra", der Auswanderung Mohammeds von Mekka nach Medina. Ihr Neujahr wird am 17.Juni sein. Es ist erstaunlich, in welch unterschiedlichen Zeitrechnungen wir leben! Wir haben so viele Bezugspunkte als Glaubende, als Angehörige von Völkern und Kulturzonen. Ganz zu schweigen von unserer persönlichen Zeitrechnung, die ja bekanntlich mit unserem Geburtstag beginnt. Eigentlich leben wir alle in unseren ganz eigenen "Jahreszeiten" und Lebenskalendern. Da ist es dann etwas Besonderes, wenn plötzlich Dinge synchron laufen. Wie in diesem Jahr zwischen Katholiken und Muslimen. Für 1,4 Milliarden Katholiken hat am Aschermittwoch die 40tägige Fastenzeit begonnen. Und für 2 Milliarden Muslime der 40-tägige Ramadan. Sowohl der Ramadan wie auch die christliche Fastenzeit sind Zeiten der Besinnung, der religiösen Erneuerung. Wenn fast die halbe Welt in diesem Sinne fastet und auch noch die Chinesen mit dem "Feuerpferd" Lebensfreude und Optimismus einbringen, dann sollte die Welt doch eigentlich ein wenig besser werden! Das würde ich mir dann im Kalender anstreichen!
Herzlich,
Klaus Hofmeister, hr Religion & Kirche
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Was macht mich leichter? – Vom Loslassen und Ballast abwerfen | hr1 am Sonntagmorgen | 22. Februar, 6 – 10 Uhr |  Sehnsucht nach dem einfachen und erfüllten Leben. © Pixabay | Es lebt sich leichter mit weniger Gepäck, nicht nur materiell. Auch seelisch gibt es manchen Ballast, den wir loslassen könnten, um leichter zu leben: Ärger und Groll zum Beispiel, den wir anderen buchstäblich "nachtragen", oft mühsam und ein Leben lang. In hr1 am Sonntagmorgen erkunden wir, wie wir uns das Leben leichter machen können. | |
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Losing my religion – Was fehlt, wenn der Glaube verloren geht | Camino | hr2-kultur | Sonntag, 22. Februar, 11:30 Uhr
Camino | hr INFO | Sonntag, 22. Februar, 13:05 Uhr
|  Immer mehr Menschen verlassen die Kirchen. © Imago / Ray van Zeschau | Soziologen sagen, der Verlust sei ein Grundproblem unserer Zeit. Zu den Verlusterfahrungen zählt auch die Religion. Immer mehr Menschen verlassen die Kirchen und verlieren ihren christlichen Glauben. Was geht da verloren? Und was folgt? | |
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Online-Chuzpe – Wie sich jüdische Influencer auf Social Media behaupten | Camino | hr2-kultur | Sonntag, 1. März, 11:30 Uhr
Camino | hr INFO | Sonntag, 1. März, 13:05 Uhr
|  Religiöse Vielfalt im Netz © Imago / Pond5 Images | Jüdische Podcaster und Influencer zeigen online ihre vielfältige religiöse und kulturelle Identität und wollen sich nicht auf Holocaust oder Israel reduzieren lassen. In Podcasts und Videos diskutieren sie Themen wie Religion, Geschlecht und Migration.
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Live im Ersten: Eröffnungsgottesdienst der katholischen Misereor-Fastenaktion
| Das Erste | Sonntag, 22. Februar, 10:00 - 11:00 Uhr |  Festliche Eröffnung der Fastenaktion in Hofheim/Taunus © Kathrin Harms/Misereor | Die Fastenaktion und der Gottesdienst stehen unter dem Leitwort "Hier fängt Zukunft an". Das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit Misereor stellt ein Projekt in Kamerun vor, das die Berufsausbildung junger Menschen fördert und Zukunftsperspektiven stärkt. Hauptzelebrant des Gottesdienstes aus der Kirche Sankt Peter und Paul in Hofheim am Taunus ist der Limburger Bischof Georg Bätzing. Erzbischof Samuel Kleda aus Kamerun und weitere Gäste aus dem afrikanischen Land wirken mit. | |
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Deine Story in YOU FM: Leistungssportlerin Amina fastet während des Ramadans | YOU FM | Porträt | Sonntag, 8. März, ca. 9:15 Uhr
|  Amina zieht durch, trotz des Fastens. © privat | Während andere in ihrer Trainingsgruppe zur Trinkflasche greifen, wartet Amina bis Sonnenuntergang. Dann erst isst und trinkt sie wieder, wie viele gläubige Musliminnen jetzt im Fastenmonat Ramadan. Das braucht Disziplin. Amina hat sie. Sie zeigt, dass sich Leistungssport und Ramadan nicht ausschließen, denn Kraft kann auch aus Verzicht wachsen – und aus dem, was einem wirklich wichtig ist.
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500 Jahre Reformation in Hessen – Eröffnung in Homberg | hr4 | Gemeindeporträt | Sonntag, 22. Februar, 8:40 Uhr |  © medio.tv/schauderna | Am 21.2. wird mit einem Festgottesdienst und Ausstellungen das Festjahr eröffnet. Wir erkunden, was vor Ort in Homberg alles geplant ist und wieso das damals und bis heute so ein historischer Einschnitt ist. | |
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