Frank Brabant wurde 1938 in Schwerin geboren und kam als junger Mann in den Westen. 1968 gründete der Wahl-Wiesbadener den legendären Club
Pussycat, der sich zum Treffpunkt der homosexuellen Szene im Rhein-Main-Gebiet entwickelte, aber auch immer wieder Stars und Sternchen anlockte. Hier empfing er Udo Jürgens, Donna Summer, Josephine Baker sowie zahlreiche weitere Prominente und Kreative.
Das Geld, das er mit dem Club verdiente, investierte er in Kunst:
Rund 700 Werke namhafter Meister der Moderne hängen in seiner Wohnung – selbst über der Badewanne. Paul Klee, August Macke, Otto Dix, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Alexej von Jawlensky und Max Beckmann sind nur einige der Künstler, deren Werke dort zu bewundern sind. Was mit dieser Sammlung nach seinem Tod geschehen soll, ist bereits geregelt: Die Hälfte geht an das Museum Wiesbaden, die andere Hälfte an das Staatliche Museum Schwerin.
Die
hr-Dokumentation "Brabant – Vom Nachtclub zur Millionensammlung" zeigt das bewegte Leben des Sammlers, Mäzens und ehemaligen Besitzers eines Nachtclubs für Schwule. Sie ist
ab heute in der ARD Mediathek zu sehen.