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hr Religion und Kirche
22.08.2025

Liebe Leserinnen und Leser,

ich finde das eine gute Nachricht: Das Museum für Sepulkralkultur in Kassel ist gerettet. Bund, Land Hessen und Stadt Kassel haben sich in dieser Woche geeinigt, die nötige und aufwändige Sanierung des Hauses zu finanzieren. Ansonsten hätte dem bundesweit einzigartigen Museum das Aus gedroht.
In den vergangenen Wochen hatte das Museum mit einer bemerkenswerten Kampagne für seinen Erhalt geworben: "Der Tod gehört dazu". Das ist kein Satz, den wir gerne hören. Er bleibt trotzdem wahr. Und in Zeiten, in denen kalifornische Tech-Milliardäre eifrig und mit viel Geld daran arbeiten, den eigenen Tod noch zwanzig, dreißig Jahre hinauszuzögern oder – in ihren kühnsten Träumen – ganz zu überwinden, bleibt der Satz eine wichtige Botschaft. „Es geht um die Akzeptanz der Endlichkeit“, so hat Direktor Dirk Pörschmann den Sinn seines Museums beschrieben. Und tatsächlich bleibt das eine große Lernaufgabe. Für jede und jeden persönlich. Aber auch für moderne Gesellschaften, gerade angesichts der vielen Kraftprotze auf großer und kleiner Bühne mit ihren Großmachtsphantasien, denen offenbar allzu oft jedes Gefühl für Achtsamkeit und die Ehrfurcht vor dem Leben abhanden gekommen ist.
Insofern freue ich mich, dass das Museum für Sepulkralkultur in Kassel eine neue Zukunft hat.

Ich wünsche Ihnen weiter lebensfrohe Sommertage. 

Herzlich,
Lothar Bauerochse
hr Religion & Kirche

"Suvival of the nettest"!  –  Nett sein bringt dich weiter

hr1 am Sonntagmorgen | 24. August., 6 – 10 Uhr
Lächelnde Menschen stehen im Kreis.
Ein Lächeln öffnet Türen © AdobeStockfoto
Wer hat langfristig gesehen den größeren Erfolg im Leben: der Stärkste oder der Netteste? Dirk Brockmann hat dafür die Gesetze der Evolution genauer angeschaut und kommt zu einem klaren Ergebnis: Kooperation ist effektiver als Konkurrenz. Das Erfolgsprinzip heißt "Suvival of the Nettest"! Offenbar zahlen sich Austausch, Geben und Nehmen mehr aus als Kampf.

700.000 Bäume gegen den Weltuntergang – Die Kirchen und der Klimaschutz

Camino | hr2-kultur | Sonntag, 24. August, 11:30 Uhr
Camino | hr INFO | Sonntag, 24. August, 13:05 Uhr
Ein Mann riecht an einer Blume.
Wichtig als Lebensgrundlage: Die Natur © Imago Images
Der Klimawandel bedroht die natürlichen Grundlagen unseres Lebens. Deshalb engagieren sich auch Kirchen und Bistümer in Sachen Klimaschutz. Als einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz hat zum Beispiel die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck 700.000 Bäume gepflanzt.
Was unternehmen die Kirchen in Sachen Klimaschutz? Und wo gibt es noch Handlungsbedarf?


Ende einer Ära: Franziskaner verlassen das Kreuzburg-Gymnasium in Großkrotzenburg

hr4 | Gemeindeporträt | Sonntag, 24. August, 8:40 Uhr
Das Gebäude des Kreuzberg-Gymnasiums.
Seit Jahrzehnten eine Institution © Kreuzberg-Gymnasium
Nach 60 Jahren verlassen die Franziskaner Anfang September das Kreuzburg-Gymnasium Großkrotzenburg. Sie haben Generationen von Schüler*innen an dieser katholischen Privatschule geprägt, die Trauer ist entsprechend groß.
Warum ziehen sie sich zurück? Vor allem der Nachwuchsmangel bei den Ordensleuten ist der Grund. Die Schule bleibt als gefragte katholische Privatschule erhalten, aber die beliebten Brüder mit den braunen Kutten sind Geschichte.

Mit Popsongs auf Sinnsuche: Nur Mut!
Bob Marley: "Get Up, Stand Up" (8/8)

hr1 | Sonntagsgedanken | Sommerreihe, Sonntag, 24. August, ca. 7:45 Uhr
Der Sänger Bob Marley.
Bob Marley  © dpa picture alliance | Frank Leonhardt
Im letzten Teil der Sommerreihe: Mit Popsongs auf Sinnsuche mit dem Motto "Nur Mut" stellt Pfarrerin Annegreth Schilling das Lied von Bob Marley vor: "Get up, stand up". Mit Reggae-Beats ermutigt der Song dazu, selbst  gegen Ungerechtigkeit aufzustehen und für sich und andere einzustehen.

Das Lächeln des Dalai Lama – Der 90-jährige Weltweise und seine Nachfolge

Camino | hr2-kultur | Sonntag, 31. August, 11:30 Uhr
Camino | hr INFO | Sonntag, 31. August, 13:05 Uhr
Der Dalai Lama.
Mehr Autonomie für Tibeter in der Heimat © picture alliance dpa
Am 6. Juli 2025 ist "seine Heiligkeit", der 14. Dalai Lama, 90 Jahre alt geworden. Für viele Tibeter ist er die Identifikationsfigur, nicht nur in religiösen Fragen, sondern auch im Kampf gegen die Übermacht China und für mehr Autonomie der Tibeter in ihrer Heimat. Weltweit feiern viele den obersten tibetischen Buddhisten wie einen Popstar. Für seine Botschaft von Mitgefühl und Versöhnung erhielt der Dalai Lama den Friedensnobelpreis. In seinem Exil in Nordindien hält der Dalai Lama noch Audienzen ab und empfängt hochrangige Delegationen.

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